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Johannes Martin Krüger

(*1923 Niederfinow/Eberswalde  † 1984 Wittdün auf Amrum)

studierte Kirchenmusik und Theologie in Göttingen, Hannover und Berlin. Von 1947 bis 1955 war er Kantor in Gadenstedt – Gründung der Gadenstedter Singschar.
Von 1952 bis 1960 war er Kantor an der Brüdernkirche, St. Ulrici in Braunschweig, wo er 1954 die Heinrich-Schütz-Kantorei gründete. 1961 nahm er die Position als Landeskirchensingwart in Bayern mit Sitz in Nürnberg an. 1962 war er als Lektor beim Musikverlag Schott in Mainz tätig.
Von 1962 bis 1971 war er Kantor an der Christophoruskirche. 11.11.1962 Gründung der Schiersteiner Kantorei und der Vespermusiken. Desweiteren wurde eine Knabenkurrende zur Erfüllung der vielfältigen liturgischen Aufgaben der Kantorei angegliedert.
Da in der Kantorei zunehmend mehr Sänger aus dem Rheingau sangen, gründete er eine eigenständige Rheingauer Kantorei. Ausweitung der Arbeit im Rheingau mit Gründung der Eberbacher Sommerkonzerte, bei denen das Kammerorchester der Schiersteiner Kantorei im Kloster Eberbach konzertierte.
1972 Kantor an der Markuskirche in Wiesbaden und ab 1976 an der Auferstehungskirche in Mainz. Ab 1972 Oberstudienrat an der St. Ursula Schule Geisenheim und Fortführung der musikalischen Arbeit im Rheingau mit Leitung der Rheingauer Kantorei bis 1976.
In den Sommerferien war er als Kurkantor auf der Insel Amrum tätig, wo er 1984 plötzlich verstarb.

Johannes Krüger war direkter Nachkomme, 8-facher Urenkel, von Johann Crüger (1598 bis 1662) - Komponist bekannter Kirchenlieder.

JOHANNES
        KRÜGER