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PROGRAMM

Samstag, 29. Mai 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein
503. Vespermusik

Die Bergpredigt
 

entfällt

Duo ZIA

Markus Rust | Trompete

Christian Grosch | Orgel

Kaum ein Text hat die Weltgeschichte so beeinflusst wie die Bergpredigt. Ihre Wirkungsgeschichte zieht sich durch über 2000 Jahre Christentum. Diese Predigt ist verstörend, erbauend und maßgebend. Mehr denn je hält sie Leitlinien für die gesamte Gesellschaft vor.  Doch vermögen es die zentralen Worte Jesu auch noch ins  21. Jahrhundert nachzuhallen? Das Duo ZIA geht dieser Frage auf den Grund und verbindet die alten Weisheitslehren mit neuen, durch sie inspirierten Kompositionen. Mit frischen Klängen, angetrieben von Trompete und Orgel, werden die alten Texte rezitiert, geremixt und  neu aufgelegt. Die beiden Musiker führen in eine Welt zwischen zeitloser Weisheit, inspirierten Melodienbögen und zeitgenössischem Jazz.

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Eintritt frei

Samstag, 26. Juni 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

504. Schiersteiner Vespermusik

Zwischen Heiterkeit und Melancholie

 

mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Telemann u. A. 

Ensemble lamaris

 

Larissa Stelzer | Blockflöte
Maria Rettenmaier | Barockvioline
Isabel Müller-Hornbach | Barockcello
Clemens Bosselmann | Cembalo

 

Dem vielfältigen Dialog zwischen „Sanguineus und Melancholicus“ – der
Heiterkeit und der Melancholie  widmet sich das Ensemble Lamaris. Von harmonischem Zwiegespräch bis hin zu feurigem Disput – die facettenreiche Kommunikation zwischen Blockflöte und Violine innerhalb dieser beiden Extreme  spiegelt sich in der beliebten Gattung der Triosonate wieder.

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Eintritt frei

Samstag, 28. August 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

505. Schiersteiner Vespermusik

Arie Antiche

 

Italienische Liebesgesänge aus dem 17. Jahrhundert

 

Sabine Gramenz | Gesang

Malte Kühn | Klavier und  Moderation

Zu allen Zeiten haben die Menschen der Liebe musikalische Denkmäler gesetzt. Besonders zu Herzen gehend künden italienische Lieder

des 17. Jahrhunderts von Liebesglück und Liebesleid. Hier sind zwei seelenvolle Temperamente einen zärtlichen Bund eingegangen: die empfindsame Tonkunst  des Barock und die emotionale Galanterie  der italienischen Sprache. Lange Zeit waren diese wunderbaren Arie Antiche

in Vergessenheit geraten, aber schließlich wurden die empfindungsreichen Gesänge wiederentdeckt und erneut populär gemacht. Ein Liederabend der großen Gefühle – mit so mancher unverhofften Wendung in der textlichen

und musikalischen Gestaltung. Schließlich geht es um die Liebe, und die, wir alle wissen es, lebt von Überraschungen.

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Eintritt frei

Samstag, 25. September 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

506. Schiersteiner Vespermusik

Viva Sevilla!

 

Gitarrenmusik aus Spanien

Roger Tristao Adao | Gitarre

Unter dem Motto „Viva Sevilla“ präsentiert Roger Tristao Adao, von Hause ausklassischer Gitarrist, Gitarrenmusik aus Spanien. Flamencomusik und die

klassische Gitarre seien, so sagt man, wie zwei Seiten eines Berges, die zum selben Gipfel führen. So präsentiert er ein Programm, in dem er die ursprünglichen Tänze wie z.B. Sevillanas oder Grandinas den komponierten Stücken gleichen Titels gegenüberstellt oder den Einfluss der traditionellen Tänze auf die Kompositionen von z.B. Isaac Albéniz zeigt. Außerdem werden aber auch „reine“ Flamencotänze wie z.B. die Farruca oder Sevillanas zu hören sein.

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Eintritt frei

Samstag, 30. Oktober 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

507. Schiersteiner Vespermusik

Streifzug durch Rock- und Popklassiker

 

​Jochen Günther | Gesangund Gitarre

Der Sänger und Gitarrist sucht seine Stücke nach deren Schönheit aus… und das merkt man. Ob schnelle, energiestrotzend gespielte Stücke, ob sanfte melodische Balladen, ob Eigenkompositionen voll zarter Eleganz oder ewig aktuelle Songs von den Beatles, Simon & Garfunkel, Cat Stevens u.v.a. – alles vom Feinsten. In seinem Soloprogramm bietet Jochen Günther auch weniger bekannten Liedern Raum, die das Publikum bei seinen  bisherigen Konzerten oft am meisten beeindruckt haben, z.B. „Ride On“ von Christy Moore oder „Surfin’“ von David  Munyon. Verbunden werden die Songs durch humorvolle selbstironische Moderationen.

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Eintritt frei

Samstag, 27. November 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

508. Schiersteiner Vespermusik

Eine Seelenverwandtschaft

 

Bach und Mozart

Ardinghello-Ensemble

​​Karl Kaiser | Flöte
Annette Rehberger | Violine
Sebastian Wohlfarth | Viola
Martina Jessel | Violoncello

Die Musik Bachs, ganz in der mitteldeutsch-protestantischen Tradition verhaftet, und die Musik Mozarts, ganz nach dem katholischen Italien hin orientiert, scheinen durch ihre zeitlichen, räumlich und geistigen Differenzen kaum vergleichbar zu sein. Aber es gibt verblüffende Bezüge in ihrem musikalischen Denken und Fühlen. Ganz konkret zeigen sich diese etwa in den Bearbeitungen und Erweiterungen, die Mozart in seinem

Bemühen um Bach anfertigte. Die Verwandschaft über Zeit und Raum hinweg wird hier lebendig. Die Unbedingtheit ihres künstlerischen Willens und ihre zeitlose Genialität ist beiden so verschieden Geistern gemeinsam.

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Eintritt frei

Sonntag, 21. November 2021 | 17:00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Vanitas

 

Vokalsensemble Schierstein

 

Sebastian Schmidt | Blockflöte
 Swantje Hoffmann  | Violine

Silke Volk | Violine

Johannes Berger | Violoncello

Isabel Müller-Hornbach  | Viola da Gamba

Martin Jantzen | Viola da Gamba

Christine Vogel | Viola da Gamba

 Jane Lazarovic | Violone

Martin Lutz | Orgelpositiv


Clemens Bosselmann | Leitung

​Mit den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz und dem Totentanz von Hugo Distler stellt das Vokalensemble Schierstein erneut Werke dieser beiden Meister der Vokalmusik gegenüber. Dem Totensonntag gemäß handeln beide Kompositionen inhaltlich vom Tod, vom Sterben, von Vergänglichkeit (Vanitas), jedoch auch von Trost und Erlösung. Die Musikalischen Exequien verbinden die Lutherische Trauermesse und einen Begräbnisgesang für Schütz‘ Landesherrn Heinrich Reuß. In genialer und einfühlsamer Weise werden die Messtexte mit Bibelversen und Liedtexten verknüpft oder ersetzt, die sich der Verstorbene zu seinem Trauergottesdienst gewünscht hatte. Hierbei wird vor allem  die Nähe zu Gott hervorgehoben, die über allen weltlichen Gütern steht.

 

Distlers Totentanz ist vom Lübecker Totentanz, dem Bilderzyklus in der Lübecker Marienkirche, maßgeblich beeinflusst. Es ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit: Niemand wird vom Tod verschont, gleich wie arm oder reich, jung oder alt er ist, der Schnitter ruft alle zum Tanz. Jede im Stück auftretende Person hat einen Dialog mit dem Tod. Verbunden werden die Dialog-Sätze durch eine kurze musikalische Betrachtung sowie Flötenvariationen über das Lied

Es ist ein Schnitter, heißt der Tod.

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Eintritt frei

Sonntag,  26. Dezember 2021 | 17.00 Uhr

Christophoruskirche  Wiesbaden -  Schierstein

509. Vespermusik

Wunschkonzert -Improvisationen

 

Clemens Bosselmann  | Orgel

Wunschkonzert! Heute dürfen Sie ent- scheiden, was gespielt wird. Clemens Bossel- mann widmet sich in diesem Konzert in vielfältigen  Improvisatio- nen an der Orgel ihren Lieblingsstücken  und Wunschthemen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – und seiner Phantasie auch nicht: Quer durch Epochen, Stilarten und Genres entsteht ein einzigartiges Konzertprogramm. Bitte senden Sie Ihre Wünsche bis zum 22.12.2020 an Clemens Bosselmann oder an das Gemeinde-büro der Christophoruskirche – denn jeder Wunsch soll erfüllt werden.“

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Eintritt frei