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PROGRAMM

Sonntag, 27. September 2020 | 18.00 Uhr

Basilika Kloster Eberbach

Mache mich zum Werkzeug deines Friedens

Aufgrund der erschwerten Probenbedingungen wird das Programm geringfügig angepasst und durch Repertoire des Kammerchores (Geistliche-Chormusik-Programm) ergänzt.

A-cappella-Konzert

Schiersteiner Kantorei


Clemens Bosselmann | Leitung

Rudolf Mauersberger: Wie liegt die Stadt so wüst

Kurt Hessenberg: O Herr, mache mich

zum Werkzeug deines Friedens

Samuel Barber: Agnus Dei (textierte Fassung des

Adagio for Strings)

Heinrich Schütz: Verleih und Frieden gnädiglich

Gib unsern Fürsten

Johannes Brahms: Fest- und Gedenksprüche op. 109

Frank Martin: Messe für zwei vierstimmige Chöre

 

In ihrem ersten reinen A-cappella-Konzert dieser Größenordnung präsentiert die Schiersteiner Kantorei anlässlich des Gedenkens zu 75 Jahren Kriegsende ein Programm mit Werken, die sich mit der wütenden Zerstörungsgewalt des Krieges und dem erhofften, erbetenen und gewährten Frieden auseinandersetzen. Entscheidend geprägt wird das Konzert von der Motette Wie liegt die Stadt so wüst von Rudolf Mauersberger, die er kurz nach der verheerenden Zerstörung Dresdens am 13./14. Februar 1945 mit Texten aus den Klageliedern Jeremiae komponierte und in der zerstörten Dresdner Kreuzkirche zur Uraufführung brachte. Clemens Bosselmann, der Leiter der Schiersteiner Kantorei, hat dieses berührende Stück selber jahrelang im Dresdner Kreuzchor gesungen und damit eine besonders enge Bindung an das Werk und die ihm innewohnende Thematik.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf

Bitte anmelden unter 0611-23858381 oder info@schiersteiner-kantorei.de

Sonntag, 29. März 2020 | 17 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Geistliche Chormusik Werke von Heinrich Schütz und Hugo Distler

Konzert entfällt! Ein Großteil des Programmes wird am 27.9. im Rahmen des A-cappella-Konzertes im Kloster Eberbach aufgeführt

Vokalensemble Schierstein

Clemens Bosselmann | Leitung

 

 

Sowohl Schütz als auch Distler haben in entscheidenden Lebensphasen Sammlungen von Motetten mit geistlichem Inhalt – teils über dieselben Texte – komponiert und sie Geistliche Chormusik genannt. Es liegen fast 300 Jahre zwischen den Kompositionen – und doch verbindet die Werke ein vergleichbarer biographischer Hintergrund: Beide Komponisten sahen in ihrer Zeit die Schrecken des Krieges, unfassbares Leid: Schütz im Dreißigjährigen Krieg, der ganz Europa erschütterte, Distler in der Zeit zwischen den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts.

Bei allen klanglichen Unterschieden sind die Kompositionen manchmal erstaunlich ähnlich, manchmal ganz verschieden und spiegeln den Blick der Menschen auf ihre jeweilige Zeit der Umbrüche wider – ein hochinteressantes Konzertprogramm.

Eintritt frei

Sonntag, 14. Juni 2020 | 18.00 Uhr

Basilika Kloster Eberbach

Metamorphosen

verschoben auf den

13. Juni 2021

Spätromantische Werke für Streichorchester

Bach-Ensemble Wiesbaden
Clemens Bosselmann | Leitung

Paul Hindemith: Trauermusik
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht
(op. 4; Fassung für Streichorchester)
Samuel Barber: Adagio for Strings
Richard Strauss: Metamorphosen für 23 Solostreicher

 

Viel zu selten sind die Werke für Streichorchester zu hören, die doch als ganz besondere „Fremdkörper“ in einer Zeit großen musikalischen Umbruchs hervortreten. Zu Beginn und im Verlauf des 20. Jahrhunderts, wenn Reger versucht, die Tonalität aufzubrechen, Schönberg die Zwölftönigkeit zur Methode entwickelt, Messiaen mit seinen Modi und indischen Rhythmen das kompositorische Spektrum erweitert, haben die Werke dieses Konzerts mit ihrer stark von der Romantik geprägten Tonsprache beinahe schon anachronistischen Charakter. Sie sind aber in ihrer Klangschönheit einzigartig. Jedes der Werke durchläuft in irgendeiner Form eine mehr oder weniger starke musikalische Verwandlung.

Der Gipfel wird im zentralen Werk, den Metamorphosen von Richard Strauss, erreicht.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf

35 € — Schiff Reihe 1–13 (nummeriert)

25 € — Schiff Reihe 14–22 (nummeriert)

20 € — Querschiff rechts/links (nummeriert)

15 € — Schiff ab Reihe 23 (freie Platzwahl)

Sonntag, 22. November 2020 | 17.00 Uhr

Martkkirche Wiesbaden(!)

Vanitas

Vokalensemble Schierstein

 

 Sebastian Schmidt | Blockflöte
 Swantje Hoffmann  | Violine

Silke Volk | Violine

Johannes Berger | Violoncello

Isabel Müller-Hornbach  | Viola da Gamba

Martin Jantzen | Viola da Gamba

Christine Vogel | Viola da Gamba

 Jane Lazarovic | Violone

Martin Lutz | Orgelpositiv
 

Clemens Bosselmann | Leitung

Hugo Distler: Totentanz

Heinrich Schütz: Musikalische Exequien

 

Mit den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz und dem Totentanz von Hugo Distler stellt das Vokalensemble Schierstein erneut Werke dieser beiden Meister der Vokalmusik gegenüber. Dem Totensonntag gemäß handeln beide Kompositionen inhaltlich vom Tod, vom Sterben, von Vergänglichkeit (Vanitas), jedoch auch von Trost und Erlösung.

 

Die Musikalischen Exequien verbinden die Lutherische Trauermesse und einen Begräbnisgesang für Schütz‘ Landesherrn Heinrich Reuß. In genialer und einfühlsamer Weise werden die Messtexte mit Bibelversen und Liedtexten verknüpft oder ersetzt, die sich der Verstorbene zu seinem Trauergottesdienst gewünscht hatte.
Hierbei wird vor allem die Nähe zu Gott hervorgehoben,
die über allen weltlichen Gütern steht.

 

Distlers Totentanz ist vom Lübecker Totentanz, dem Bilderzyklus in der Lübecker Marienkirche, maßgeblich beeinflusst. Es ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit: Niemand wird vom Tod verschont, gleich wie arm oder reich, jung oder alt er ist, der Schnitter ruft alle zum Tanz. Jede im Stück auftretende Person hat einen Dialog mit dem Tod. Verbunden werden die Dialog-Sätze durch eine kurze musikalische Betrachtung sowie Flötenvariationen über das Lied Es ist ein Schnitter, heißt der Tod.

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Eintritt frei

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf

Samstag, 5.Dezember 2020 | 19:30 Uhr

Marktkirche Wiesbaden

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium

(Gesamtaufführung)

verschoben auf den 4.12.20210!

Ina Siedlaczek | Sopran

Rebekka Stolz | Alt

Markus Brutscher | Tenor

Wolf Matthias Friedrich | Bass

Schiersteiner Kantorei

Barockorchester La Vivezza

Clemens Bosselmann | Leitung

„Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage!“ – kaum erklingen die ersten festlichen Takte mit Barocktrompeten, Flöten und Pauken, werden die Zuhörer von Bachs einzigartiger musikalischer Sprache ergriffen: Das Weihnachtsoratorium ist für viele Inbegriff einer musikalischen Advents- und Weihnachtszeit. Ursprünglich für die einzelnen Festtage komponiert, werden alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums mittlerweile als Einheit aufgeführt, wodurch sich ihre kompositorische Geschlossenheit offenbart. Während Bach jedem thematischen Abschnitt eine charakteristische Besetzung und Klangsprache widmete, spannt er gleichzeitig über die einzelnen Feiertage hinweg einen großen musikalischen Bogen.

AbonnementsVorverkaufsstellen

Vorverkauf

€ 40 Schiff Reihe 1-12
€ 35 Schiff Reihe 13-20
€ 28 Schiff Reihe 21-26
€ 30 Orgelempore

€ 20 Schiff Reihe 27-30
€ 25 Schiff Seite vorn

€ 18 Seitenemporen
€ 15 Schiff Seite Mitte
€ 10 Schiff Seite hinten

Samstag, 05. Dezember 2020 | 19:30 Uhr

Sonntag, 06. Dezember 2020 | 19:30 Uhr

sowie

Samstag, 19. Dezember 2020 | 19:30 Uhr

Sonntag, 20. Dezember 2020 | 19:30 Uhr

Marktkirche Wiesbaden

Weihnachtsmusik bei Kerzenschein

Lieder, Motetten und Orgelwerke

aus dem 16. bis 20. Jahrhundert

Schiersteiner Kantorei

Clemens Bosselmann   Leitung und  Orgel

 

Das besinnliche Konzert in der festlichen Atmosphäre der nur von Kerzen erleuchteten Schiersteiner Barockkirche ist für viele Musikfreunde aus den Tagen vor Weihnachten nicht mehr wegzudenken. „Ein musikalisch reifes und reiches Konzert, vom Publikum begeistert auf genommen – als kostbares Türchen im Adventskalender“

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