Das Jahresprogramm als PDF hier downloaden

PROGRAMM

Samstag, 17. Dezember 2022 | 17 + 19 Uhr

Sonntag, 18. Dezember 2022 | 17 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Weihnachtsmusik

bei Kerzenschein

Motetten und Orgelwerke des 16. bis 21. Jahrhunderts

Schiersteiner Kantorei
Clemens Bosselmann | Leitung und Orgel

Weihnachtskonzert_018(2)Wolfgang Eckhardt_bearbeitet.jpg

Das besinnliche Konzert in der festlichen Atmosphäre
der nur von Kerzen erleuchteten Schiersteiner
Barockkirche ist für viele Musikfreunde aus den
Tagen vor Weihnachten nicht mehr wegzudenken.


„Ein musikalisch reifes und reiches Konzert,
vom Publikum begeistert auf genommen –
als kostbares Türchen im Adventskalender.“
(Wiesbadener Tagblatt)


Bitte bemühen Sie sich frühzeitig um Karten, da die
Nachfrage für alle drei Konzerte stets sehr rege ist.

Samstag, 11. März 2023, 19.30 Uhr

Marktkirche Wiesbaden

Gottfried August Homilius

Matthäuspassion

Helena Bickel | Sopran

Jean-Max Lattemann | Altus
Gabriel Sin | Tenor

Klaus Mertens | Bass
Georg Poplutz | Evangelist

Frederic Mörth | Christus

 

Schiersteiner Kantorei

Barockorchester La Vivezza


Clemens Bosselmann | Leitung

Bernardo_Bellotto,_il_Canaletto_-_Dresden_vom_rechten_Elbufer_unterhalb_der_Augustusbrücke

Homilius zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. 1742 übernahm er an der Dresdner Frauenkirche sein erstes Organistenamt, bis er 1755 Kantor an der dortigen Kreuzschule und Musikdirektor der drei Hauptkirchen (Kreuz-, Frauen- und Sophienkirche) wurde. Obwohl die Rezeption seiner Werke in den letzten Jahren durch den Dresdner Kreuzchor verstärkt wurde, führt Homilius immer noch ein wenig ein Schattendasein in der heutigen Musikpflege. Schon seit Jahren ist die Aufführung seiner Matthäuspassion in Wiesbaden geplant – nun war es endlich möglich, an das (noch nicht als Edition erschienene) Notenmaterial zu gelangen. Zu hören ist dementsprechend die Erstaufführung dieses Werkes in unserer Region. Dramatisch, mitreißend und gleichzeitig elegant – die Musik besticht durch ihre Ausdruckskraft und Unmittelbarkeit. Teils überwiegt die homophone Gestaltung, doch gleichzeitig war Homilius als Schüler Bachs mit der kontrapunktisch-polyphonen Kompositionsweise bestens vertraut.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf
 

€ 40 Schiff Reihe 1-12
€ 35 Schiff Reihe 13-20
€ 28 Schiff Reihe 21-26
€ 30 Orgelempore

€ 20 Schiff Reihe 27-30
€ 25 Schiff Seite vorn

€ 18 Seitenemporen
€ 15 Schiff Seite Mitte
€ 10 Schiff Seite hinten

Karfreitag, 7. April 2023, 15.00 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Glashütter Passion

Christopher Peter | Evangelist
 

Solisten aus der Schiersteiner
Kantorei
Schiersteiner Kantorei
Clemens Bosselmann |
Leitung

Bild für Glashütter Passion.JPG

Im Rahmen der Andacht zur Sterbestunde Jesu interpretiert die Schiersteiner Kantorei erneut diese eindringliche Passionsvertonung, die im Kantoreiarchiv der Stadt Glashütte im Erzgebirge gefunden wurde. Das ohne Komponistenangabe überlieferte Werk stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Kreis der Musiker der Dresdner Hofkapelle.

Eintritt frei

Sonntag, 11. Juni 2023, 18.00 Uhr

Basilika Kloster Eberbach

Felix Mendelssohn Bartholdy

Lobgesang

Streichersinfonie Nr. 9

Fanny Hensel

Ouvertüre C-Dur

Annemarie Pfahler | Sopran
Meike Leluschko| Sopran
Christian Rathgeber | Tenor

Schiersteiner Kantorei

Bach-Ensemble Wiesbaden


Clemens Bosselmann | Leitung

Fanny und Felix Bild.jpg

„Alles was Odem hat, lobe den Herrn“ – so schallt es festlich durch die Basilika, wenn Mendelssohns Lobgesang im Kloster Eberbach erklingt. Schon zu Mendelssohns Lebzeiten war seine „Symphonie für Chor und Orchester“ (wie er sie bezeichnete), die sich über die Grenzen von Vokal- und Instrumentalmusik hinwegsetzt, eines seiner populärsten Werke. Unvergleichlich festlich wird der Triumph des Lichts über die Dunkelheit besungen – ein feierliches und emotionales religiöses Bekenntnis. „Mendelssohn hat schon alle Erfahrungen mit Orchesterwerken hinter sich, als er diese Symphonie schreibt, aber er hat eben auch sehr viel geistliche Werke geschrieben und so ist für mich zumindest diese Symphonie eine Conclusio seines ganzen Schaffens.“ (Frieder Bernius)

Dem Lobgesang zur Seite gestellt wird Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 9 – eine seiner (durchaus schon sehr reifen!) Jugendsinfonien – sowie eine Ouvertüre seiner kompositorisch gleichermaßen hoch begabten Schwester Fanny.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf
 

€ 35  Schiff Reihe 1–13
€ 25 Schiff Reihe 14–22
€ 20  Querschiff rechts/links
€ 15 Schiff ab Reihe 23 (freie Platzwahl)

Sonntag, 24. September 2023, 18.00 Uhr

Basilika Kloster Eberbach

Mozart und Reger

Max Reger: Variationen über ein Thema von Mozart
Wolfgang Amadé Mozart: Sinfonie A-Dur KV 201,
Klaviersonate A-Dur, 1. Satz (Fassung für Orchester)

Bach-Ensemble Wiesbaden

Clemens Bosselmann | Leitung

Mozart und Reger.jpg

Zum 150. Geburtstag Max Regers steht ein reines Orchesterkonzert auf dem Programm. Es erklingen seine Variationen über ein Thema von Mozart, die mit einer großen Fuge schließen – „Typisch Reger!“, könnte man sagen, sind doch besonders seine späten Fugen wegen ihrer thematischen Eigentümlichkeiten ausgesprochen hörenswert. Wie in seinen beeindruckenden Orgelwerken wird auch das Orchester „registriert“, abwechslungsreich und packend zugleich. Reger zur Seite gestellt wird sein Vorbild Wolfgang Amadé Mozart mit seiner bekannten A-Dur-Sinfonie sowie dem Kopfsatz der A-Dur-Klaviersonate, aus der das variierte Thema stammt, hier erstmals zu hören in einer Fassung für Orchester aus der Feder von Clemens Bosselmann.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf
 

€ 35  Schiff Reihe 1–13

€ 25 Schiff Reihe 14–22

€ 20  Querschiff rechts/links

€ 15 Schiff ab Reihe 23 (freie Platzwahl)

Samstag, 25. November 2023, 19.30 Uhr

Marktkirche Wiesbaden

Alfred Schnittke

Requiem

Dmitri Schostakowitsch

14. Sinfonie 

Inga-Britt Andersson | Sopran
Julie Grutzka | Sopran
Ulrike Malotta | Mezzosopran
Sören Richter | Tenor
Thilo Dahlmann | Bass


Schiersteiner Kantorei

Bach-Ensemble Wiesbaden


Clemens Bosselmann | Leitung

Schnittke und Schostakowitsch Bild.jpg

Alfred Schnittke, geboren 1934 als Sohn eines deutschsprachigen Juden und einer katholischen Wolgadeutschen, setzte sich sehr für ein ökumenisches Zusammenleben der Konfessionen ein. Er studierte in Moskau Komposition, während sein besonderes Interesse den neuesten Entwicklungen der modernen westlichen Musik galt. Als 1972 seine Mutter starb, komponierte er zu ihrem Gedenken ein Klavierquintett: Authentisch, emotional, unmittelbar – so stellte er sich diese sehr persönliche Musik vor, aus der schließlich sein Requiem hervorging. Es enthält Elemente gregorianischer oder orthodoxer Kirchenmusik, gleichzeitig spannungsgeladene klangliche Experimente in schwebender, unwirklicher Stimmung sowie beeindruckende Toncluster. Zur Orgel als Hauptinstrument gesellen sich das Klavier, jedoch als schlagzeugartiges Rhythmusinstrument, Glocken, Vibraphon, Celesta und sogar elektrische Gitarren. In seinen späten Lebensjahren siedelte Schnittke nach Deutschland über und wirkte in den 1990er Jahren als Professor für Komposition in Hamburg. Inhaltlich äußerst passend ist die 14. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch, eine Sinfonie mit Bass- und Sopransolisten, deren gesungene Texte sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen.

Ein horizonterweiterndes Programm, nicht nur für die Hörer – auch Profimusiker spielen ein solches Konzert nur selten im Leben.

Abonnements, Vorverkaufsstellen

Vorverkauf
 

€ 40 Schiff Reihe 1-12
€ 35 Schiff Reihe 13-20
€ 28 Schiff Reihe 21-26
€ 30 Orgelempore

€ 20 Schiff Reihe 27-30
€ 25 Schiff Seite vorn

€ 18 Seitenemporen
€ 15 Schiff Seite Mitte
€ 10 Schiff Seite hinten

Samstag, 16. Dezember 2023 | 17 + 19 Uhr

Sonntag, 17. Dezember 2023 | 17 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Weihnachtsmusik

bei Kerzenschein

Motetten und Orgelwerke des 16. bis 21. Jahrhunderts

Schiersteiner Kantorei

Clemens Bosselmann | Leitung

Weihnachtskonzert_018(2)Wolfgang Eckhardt_bearbeitet.jpg

Das besinnliche Konzert in der festlichen Atmosphäre
der nur von Kerzen erleuchteten Schiersteiner
Barockkirche ist für viele Musikfreunde aus den
Tagen vor Weihnachten nicht mehr wegzudenken.


„Ein musikalisch reifes und reiches Konzert,
vom Publikum begeistert auf genommen –
als kostbares Türchen im Adventskalender.“
(Wiesbadener Tagblatt)


Bitte bemühen Sie sich frühzeitig um Karten, da die
Nachfrage für alle drei Konzerte stets sehr rege ist.